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A1 Leverkusen

Ausbau der A-bei-Lev

Gespannt schauen viele auf das derzeit größte Autobahnbauprojekt in Nordrhein- Westfalen.

Ausbau der A-bei-Lev

Die Rheinbrücke bei Leverkusen ist in die Jahre gekommen und muss unter Verkehr abgerissen und neu gebaut werden.


Die umfangreiche Visualisierung der V-KON.media für Straßen.NRW zur „A-bei-Lev“ wurde der Öffentlichkeit und Presse gemeinsam bei der diesjährigen Infomesse im Forum Leverkusen erstmals vorgestellt. Die Planung des ersten Bauabschnitts zwischen Niehl und Leverkusen-West aus den verschiedenen Perspektiven betrachten zu können, das war für die Besucher spannend.


Mit der praktischen Steuerung, dem X-Box-Controller bewegten sie sich frei im virtuellen Modell. Sie rückten die neue Verkehrsführung im Vorlandbereich der Brücke ins Blickfeld oder nahmen die Zahl der Fahrspuren, die Radwege-Umleitung und das Regenklärbecken in den Fokus. Beliebt waren die Fahrten aus der Perspektive als Autofahrer und Hubschrauberpilot.


Die Visualisierung lässt sogar einen Wechsel zwischen einzelnen Bauphasen zu. So kann der aktuelle Bestand im Vergleich zur späteren IST-Situation betrachtet werden sowie einzelne Schritte im Bauablauf von Anfang bis zur fertiggestellten neuen Brücke.


Aus dem Modell sind zudem mit wenigen Klicks zwei Videos generiert worden. Um die Vorher-Nachher-Situation den Besuchern direkt im Vergleich transparent vor Augen zu führen, wurden sie während der Bürgerbeteiligung übereinander an eine Wand projiziert.


An weiteren Themeninseln waren zusätzliche Informationen und Pläne weiterer Planungsabschnitte aufgehängt. „Viele Interessierte, die sachliche Fragen stellten“, lautet das zufriedene Fazit der Veranstalter. 2024 soll die Autobahnbrücke in Betrieb gehen, je Richtung mit acht durchgängigen Fahrspuren, inklusive Abbiegespuren ist sie dann zwölfspurig.