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Eine Grundplatte von Basel

„Wenn das Modell fertig ist, werden alle relevanten Infrastruktur-Daten darin erfasst sein“, so Frank Schmidt, Leiter Dokumentation und Vermessung im Tiefbauamt Kanton Basel-Stadt.

Eine Grundplatte von Basel

Es ist ein Mega-Modell: Die „Grundplatte Basel“, die nicht nur detailreich die moderne Architektur und historische Altstadt, den Rhein, die Verkehrswege, Bäume nach Baumkataster umfassen wird, sondern darüber hinaus das Gelände des kompletten Kanton Basel Stadt bis Frankreich, Deutschland und Teile von Basel-Land.


Das 3D-Modell wird nicht nur in die Höhe gebaut: Eine weitere Stufe des Modells sieht einen Ausbau in die Tiefe, also unter die Erdoberfläche vor. Dann sollen auch Kanäle, der Grundwasserspiegel, Gebäudetiefen, Geologie-Horizonte und geplante Tunnelbauten simuliert werden.


Auch drei große Projektvorhaben, die derzeit in Basel laufen, werden in die Visualisierung funktional integriert, um einen strategischen Überblick zur städtebaulichen Entwicklung der 175.000-Einwohner-Stadt zu gewinnen und die Zusammenhänge aufzuzeigen.


Zu diesen Projekten gehört das „Herzstück Basel“ und eine S-Bahn-Durchmesserlinie in der Schweizer Metropole, welche die drei Bahnhöfe Basel SBB, Badischer Bahnhof und Bahnhof St. Johann verbinden soll.


3D-technisch eingebunden wird auch der Rheintunnel, ein Autobahnprojekt, das die Osttangente Basels entlasten und mit Deutschland verbinden soll, ebenso wie die Vertiefung der Fahrrinne des Rheins.


Die Daten können zum Teil von einem umfangreichen, bereits bestehenden Software-System übernommen werden, welches zum Beispiel Daten von Überfliegungen sowie Punktwolken liefert. Sie werden in VISMO weiter verarbeitet und in eine 3D-Darstellung umgewandelt. Danach kann man sich frei in dem Modell bewegen.