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Methodenhandbuch Bürgerbeiteiligung - Teil 1

Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung

Mit dem Thema VISMO – wirklichkeitsgetreue Visualisierungen in 3D ist die V-KON.media im Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung vertreten.

Neues Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung

Der dritte Band des Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung ist von der Akademie für Lokale Demokratie im oekom-Verlag erschienen und stellt zehn Online-Verfahren der Bürgerbeteiligung vor. Mit dem Beitrag VISMO – wirklichkeitsgetreue Visualisierungen in 3D ist V-KON.media vertreten.


Eine gute Visualisierung macht Planungen transparent und nachvollziehbar. Betroffene zu Beteiligten machen, lautet das Ziel einer professionellen Öffentlichkeitsarbeit. Die Bürger können mit VISMO nachvollziehen, wo und wie genau sie von einer Maßnahme betroffen sind. Sie können damit auch ihre oft jahrzehntelange Ortskenntnis mit einbringen.


Das Visualisierungs- und Informationssystem bietet Planern und Bürgern ein flexibles Modell, in dem anschaulich in 3D zum Beispiel die zukünftige Verkehrsführung und Umgebungslandschaft dargestellt werden. Daraus können Bilder und Videos für die Website eines Projektes genutzt werden.


Viele Menschen lassen sich über das Internet gezielter aktivieren und einbinden als über Präsenzveranstaltungen, denn die Beteiligung kann so ortsunabhängig, anonym und weitgehend spontan erfolgen, so die Herausgeber Peter Patze-Diordiychuk, Paul Renner und Tanja Föhr. Online-Methoden ermöglichten auch außerhalb von Präsenzphasen einen inhaltlichen Austausch und bieten Anwendungsmöglichkeiten, die offline so nicht möglich sind.


Das praxisorientierte »Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung« stelle ein Set an Methoden vor, die von der Beteiligungsplanung bis zur Lern- und Ergebnistransfersicherung reichen und auch das Thema Online-Beteiligung berücksichtigen. Es richte sich an kommunale Verwaltungen, Politik, Vereine, Bürgerinitiativen, Prozessgestalter und erscheint in fünf Bänden.


Spätestens die Proteste gegen die Erweiterung des Flughafens in Frankfurt am Main, den Bau der Dresdner Waldschlößchenbrücke oder Stuttgart 21 habe gezeigt: Die Bürgerinnen und Bürger möchten auf die konkrete Ausgestaltung ihres unmittelbaren Lebensumfeldes stärker als bisher Einfluss nehmen.


Durch eine frühe Beteiligung der Bürger an Entscheidungsprozessen lassen sich u.a. mögliche Konflikte zeitiger erkennen und einvernehmliche Lösungen erarbeiten. Das schafft mehr Akzeptanz für Entscheidungen und helfe langfristig auch, Geld zu sparen.